Die Reimser Küche

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Auch wenn der Champagner das Produkt bleibt, das allen überwiegend bekannt ist, so besitzt Reims doch auch viele weitere kulinarische Schätze. Und in der Stadt der Königskrönungen gehen Episoden der Gaumenfreuden mit dem Lauf der Geschichte einher.

Biscuits roses et Croquignoles

Der Biscuit Rose von Reims

Er ist einer der ältesten französischen Biscuit-Spezialitäten und einer der letzten wirklich zweifach gebackenen („bis-cuit“).

Die Bewohner von Reims pflegen die leckere Gewohnheit, ihn in ihr Glas Champagner zu tauchen (früher genoss man ihn meist, in ein Glas Rotwein getaucht). Das Besondere daran: Der Biscuit bricht selbst im feuchten Zustand nicht!

Weshalb rosa? Der anfangs weiße Biscuit wurde rosa, um die feinen schwarzen Teilchen des Vanillemarks, die sein Gewand befleckten, zu überdecken.

Wo finden Sie diese Spezialitäten ?

Sie werden noch von einigen passionierten Pâtissiers der Stadt und im Maison Fossier hergestellt. Dieses bietet Biscuit-Tradition mit zweieinhalb Jahrhunderten Geschichte und einer breiten Vielfalt von Biscuits im Angebot: „Croquignoles, Macarons etc.

Demnächst wird die neue Gesellschaft „Pain d'Epices de Reims“ die industrielle Produktion von Gewürzkuchen und Couques aus Reims (Gewürzbrot in Scheiben) aufnehmen.

Wussten Sie das?

Die Tradition der Biscuits geht auf das späte 17. Jahrhundert zurück. Bäcker aus der Champagne erfinden um 1690 ein Rezept, um die Hitze des Brotofens nach dem Backen zu nutzen und darin eine süße Leckerei zu backen: der „Bis-cuit“ (der Zweifachgebackene) ist geboren.

pain d'épice au miel

Lebkuchen

Ab dem Mittelalter hatte sich Reims als französische Metropole für Gewürzbrot durchgesetzt, nachdem Heinrich IV. der Innung der Gewürzbrotbäcker der Stadt offiziellen Status gewährte.

1430 empfängt die Innung der Bäcker und Gewürzbrotbäcker von Reims Jeanne d'Arc und Karl VII. mit köstlichen Darbringungen.

Das Besondere am Gewürzbrot von Reims? Sein Basis besteht aus Roggen anstelle Weizenmehls.