Ein bisschen Geschichte

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Geschichte des Champagners

Vignoble

Es waren die Römer, die den Weinbau in der Champagne einführten. Sie hatten den besonderen Charakter des Bodens, der heute dem Champagner seine Einzigartigkeit verleiht, schon erkannt: ein ozeanisches Übergangsklima, ein Kreideboden und eine von Hügeln geprägte Stufenlandschaft. Der Champagner selbst allerdings kam erst im 17 Jahrhundert auf, als man die natürliche Gärung des heimischen Weines zu beherrschen begann und anfing – wie es der Mönch Dom Pérignon tat– die Weinstöcke zurückzuschneiden und die verschiedenen Rebsorten der Weinberge zu mischen. Eng mit der Monarchie verbunden, wurde der Champagner zum Wein der Krönungszeremonien und dann zum Wein der Könige.

Sein Erfolg verbreitete sich im 19. Jahrhundert unter den Aristokraten der ganzen Welt, dank der Geschäftstüchtigkeit der Häuser, die ihn zum Symbol des französischen Esprits machten. Nach 1945 zog die Begeisterung für den Champagner weitere Kreise. Die gegenwärtige Jahresproduktion liegt bei 310 Millionen Flaschen.

Herstellung des Champagners

Maison de Champagne Taittinger

Das geografische Herkunftsgebiet des Champagners besteht aus mehreren Gegenden von unverwechselbarer Charakteristik. Nach einer jahrhundertjährigen Tradition bestimmt jedes Champagnerhaus schon während der Weinlese, seinem Erntebetrag und der Beschaffenheit seiner Trauben die Auswahl der Lagen (Dörfer) und Rebsorten (Pinot noir, Pinot meunier und Chardonnay). Im Frühjahr werden dann die Weine jeder Lage analysiert und verkostet um ihre jeweiligen Merkmale zu bestimmen. Der Kellermeister und seine Önologen legen dann die Mischungsverhältnisse für die Assemblage fest und bestimmen - Jahrgangschampagner ausgenommen - welche Reserveweine aus früheren Jahren dazukommen. Dieses genaue und delikate Zusammenstellen bildet die Cuvée, deren spezifische Harmonie und konstante Qualität mit der Zeit das Erkennungszeichen jeder großen Champagnermarke geworden ist.

Nach der Abfüllung bildet sich der feine Schaum in der Flasche und der Wein reift in den dunklen tiefen Kellern langsam und ungestört, bei konstantbleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Bedingungen, die zur vollen Entfaltung seines Charakters beitragen.